Zu guter Letzt (?)

Ein Kunstwerk zu erschaffen geht Hand in Hand damit, bei den Betrachtern etwas auslösen zu wollen. Im optimalen Fall soll das begutachten eines Kunstwerkes etwas in dem Betrachter auslösen, ihn zum Nachdenken anregen oder sich sogar eine Meinung über das dargestellte Thema bilden. Dabei ist Kunst in hohem Maße politisch und gerne auch mal kontrovers.

Den Luther nun ganz in Lila zu kleiden und ihn im Anschluss mit einer Vielzahl von Menschen gemeinsam zu bekleben, mit Emojis die frei zur Meinungsgestaltung über die Figur des Luther selbst, seine Taten und deren Auswirkungen oder der Aktion an sich, das ist nicht nur in gewisser Weise kontrovers, sondern auch sehr interaktiv. Schwarmkunst ermöglicht es den künstlerisch tätigen sich aktiv mit dem Kunstwerk auseinander zu setzten, es buchstäblich mit all seinen Sinnen zu erleben und gleichzeitig seine Meinung als Teil des Kunstwerkes selbst in die Gesamtgestaltung einfließen zu lassen.

Für die Aktion Setzzeichen selbst wurden viele Emojis mit den verschiedensten Gemütszuständen auf den Luther geklebt, jeder einzelne ein Sinnbild für eine eigene Meinung zu dem Kunstwerk. Jeder Emoji steht für eine Person, die sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Im Zuge der Klebeaktion wurden insbesondere der spontan Teilnehmenden eine Reihe von für den Prozess wichtigen Fragen gestellt. Warum die Farbe Lila genutzt wurde; was mit der Aktion bezweckt werden sollte, ob der Luther denn jetzt immer so bleibt, und und und…

Es wurden weitaus mehr Fragen gestellt, als irgendeiner von uns hätte beantworten können, selbst Kerstin als Initiatorin nicht. Und das ist wirklich gut so! Ein solches Projekt ist nämlich nicht darauf ausgelegt, den Betrachtern oder den Mitmachenden eine Intention zu vermitteln oder eben eine Meinung zu vertreten. Es geht vielmehr darum, dem einzelnen eine Plattform zu bieten, einen Raum zur Interatkion, zur Meinungsmache und vor allem dem Dialog. Der Luther ist seit langem ein wichtiger Bestandteil der evangelischen Religion und genau wie die Kirche versucht, immer wieder den Dialog zu öffnen und neue Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ethnien oder Religionszugehörigkeiten zu erlangen, hat das Schwarmkunstprojekt im Zuge des Reformationsjubiläums sich als ein Ziel gesetzt, den Luther und die Reformation an sich weiter in den Fokus eines Dialoges zu rücken. Über den Luther gibt es ja immer noch einige Fragen, die man stellen kann:

Was war Luther selbst für ein Mensch? Hat er seine Aussagen auch selbst beachtet oder hat er sich darüber hinweggesetzt? Wie ist er mit seinen Mitmenschen umgegangen? Luther ist nie ein Heiliger der Kirche gewesen, woher kommt dann die heutige Verehrung?  Für seine Taten? Ist seine Ansicht der Dinge in der heutigen Zeit überhaupt noch Tragbar? Was hat sich für die Kirche in den Letzten 500 Jahren verändert? Wäre eine neue Reformation heute von Nöten? Würden sich einige Kirchenangehörige heute gegen eine Reformation entscheiden?  Wie wichtig war die Reformation eigentlich für unsere Heutige Gesellschaft, unsere Bildung, unsere Kultur, unsere Politik?

Ein Beispiel: Luthers Meinung nach war diese Abtrennung der Kirchlichen Texte von den Gläubigen Humbug, er war der festen Überzeugung die biblischen Texte sollten allen zugänglich gemacht werden, damit sie selber lesen können und nicht auf die Worte der Predigenden vertrauen sollten. Eine allgemein zugängliche Bibel also. Abgesehen von dem kirchlichen Aufschrei und der anschließenden Spaltung, hat Luther mit dieser Überzeugung einen damals ganz neuen Kommunikationsweg geschaffen und daraus resultierte ein ganz neues Verständnis in der damaligen Gesellschaft.

Ausgehend von der Allgemeingültigkeit der damaligen Texte stellt sich im aktuellen Kontext also folgende Frage: Wie müsste eine Bibel heutzutage aussehen?  Die Globalisierung lässt die Welt immer ein Stück weiter zusammenrücken, die Weltsprache ist Englisch, aber selbst damit lassen sich noch nicht alle Menschen erreichen. Emojis dagegen, eine Bildsprache basierend auf Emotionen und allgemeingültigen Items, das versteht so gut wie jeder. Der Code dieser Bildsprache ist gleichsetzbar mit der natürlichen, nonverbalen Konversation eines Menschen. Ist also der Emoji der Versuch, eine Rückkehr zur Bildsprache zu ermöglichen, ähnlich den Hieroglyphen der Ägypter, einer allgemeingültigen Sprache für alle, mit der jeder jeden versteht, im biblischen sinne ein neuer Turmbau zu Babel? Denkt man weiter, müsste dann im Sinne Luthers die Bibel heutzutage in Emojis geschrieben werden?  Ist das ein Vor- oder ein Rückschritt in der Entwicklung von Sprache und Kommunikation?

Ein weiterer Aspekt Luthers Reformation, über den auch heute noch viel diskutiert wird, ist die Trennung von katholischer und evangelischer Kirche. Ist das im Nachhinein eine gute oder eine schlechte Idee gewesen?  Hat es der Kirche gutgetan, den voranschreitenden Teil von dem traditionellen abzuzweigen und so beiden ihre freie Entfaltung zu ermöglichen, oder hätte es besser funktioniert, wenn die beiden Fraktionen eine Zusammenarbeit versucht hätten? Was wäre dann wohl heute anders?

Das Lila, einerseits als Farbe der Kirche, andererseits als Farbe der Frau, könnte unter anderem auf den Umgang Luthers mit den Frauen deuten, oder auf den Umgang der Kirche mit Frauen vor, in und seit der Reformation. Gibt es eine Feministische Bewegung im lutherischen oder präferiert er das traditionelle Patriachat. Hat Luther trotz allem etwas für die Emanzipation getan?

Ich könnte die Frageliste wahrscheinlich endlos weiterführen und würde trotzdem einige Fragen vergessen, die an unserem Aktionstag gestellt wurden. Darin zeigt sich, wie erfolgreich unsere Aktion angenommen wurde. Denn ähnlich wie bei einem von Schwarmkünstlern geschaffenen Kunstobjekt ist der Diskurs durch Meinungen und Intentionen einiger weniger in Gang gesetzt worden, hat andere Leute neugierig gemacht und angelockt, welche sich wiederrum mit dem Objekt auseinandersetzen, ihre eigenen Ansichten einbringen und dem Objekt einen ganz neuen Touch, eine neue Richtung für den Schwarm gibt in welche sich dann alle gemeinschaftlich bewegen. Diese neuen Ideen wiederrum rufen wieder andere Leute auf den Plan, die sich ebenfalls damit beschäftigen, mitmachen, darüber reden usw. Und obwohl die ursprüngliche Idee so nicht mehr erkennbar ist, ist sie dennoch maßgebend für das fortführen eines solches Projektes und ein wichtiger Bestandteil des Diskurses. Die Verzahnung von Interaktivität, Partizipation und Diskussion ist das, was mit dem Luther und vor allem mit den Emojis erreicht werden sollte: Sich auseinandersetzen mit einem Thema, darüber diskutieren und auch kritische Stimmen laut werden lassen. Jede Meinung ist gleichberechtigt und wichtig.

Und wenn man schließlich nach so einen Tag mit einem vollen Kopf nach Hause geht und auch jetzt, ein paar Monate später über den lilanen Luther mit den vielen verschiedenen gelben Gesichtern drauf immer mal wieder nachdenkt, dann ist ein wichtiger Schritt in die Richtung getan, von dem was erreicht werden sollte.

Aus diesem Grund bleiben die offenen Fragen von dieser Seite aus offen und Wir als Schwarmkünstler hoffen schlicht, damit einen Denkanstoß gegeben zu haben und auch vielleicht den Einen oder Anderen bei der nächsten Schwarmkunstaktion wiederzusehen und einen neuen Diskurs zu einem neuen Thema in Gang bringen zu können.

Zu Guter Letzt möchte ich mich noch einmal Bedanken:

Bei der Marktkirche für die Idee, Schwarmkunst zu dem Refomationsfest zu ermöglichen, bei unseren Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung, bei allen Teilnehmern die den Tag so erfolgreich gemacht haben und vor allem und noch einmal ganz herzlich bei den Schwärmern, den fleißigen und unglaublich Kreativen Menschen, ohne die diese spannende Idee der Lieben Kerstin so nicht möglich gewesen wäre!

Danke auch Kerstin für deine Ideen, deine Planung und die Möglichkeit, wieder einmal an einem wirklich schönen Projekt teilnehmen zu können.

 

 

 

Advertisements

Neu! Jetzt noch besser!

Luther war in seinem lilanen Gewand nicht unbedingt hübscher als vorher, verschlechtert hat sich sein Aussehen aber auch nicht deswegen… aber Schönheit ist ja bekanntlich Subjektiv.

Belassen wir es einfach dabei, dann schimpft später keiner mit mir wegen Unhöflichkeit gegenüber einer Statue… okay das klingt selbst für mich schräg.

Also: Lieber Luther, vielleicht magst du ja zu deinen Lebzeiten dem gesellschaftlichen Standard entsprechend zu den Ansehnlicheren gehört haben, vielleicht auch nicht. Deine Statue in jenem Fall wird mit lila keine Miss-Wahl gewinnen… das ist zum Glück auch nicht mehr wirklich etwas erstrebenswertes (In meinen Augen, aber wem es Spaß macht, der soll sich davon nicht abgehalten fühlen. Außer ihr zwingt eure Kinder zu so etwas, da hört mein Verständnis auf).

Lange Rede, Kurzer Sinn – zurück zum Wesentlichen.

Mit Freundlicher Unterstützung unserer liebsten kleinen Helfern, der Fliegen- eh ich meine der allseitsbeliebten und vielgenutzten Emojiklatsche, möchte ich ganz offiziell folgendes verkünden:

*Trommelwirbel*

Die Bilder von unserer Schwarmkunstaktion sind online!

Schaut doch mal im Menü nach, direkt über dem Titelbild nach. Dort befindet sich eine neue Seite, extra angelegt um euch die schönsten Momente des Tages noch einmal zu zeigen!  Und natürlich all die wundervollen Smileys, da gibt es ja nur Schönheiten! 😉

 

 

Des Luthers neue Kleider – Bilder I

Eine Woche ist unsere kleine Umstyling-Aktion der Luther-Statue schon wieder her und so langsam hatte man Zeit genug, sich über die Schwaarmkunst-Aktion Gedanken zu machen. Schön war es, nicht wahr? Lustig, bunt und auf die eine oder andere Weise hat es zum Nachdenken angeregt. Was haben wir wohl damit im Sinn gehabt… Ich habe eine Idee dazu, aber die verrate ich euch erst später. Außerdem ist Kunst immer Subjektiv und jedem Betrachter ist die Interpretation mehr oder minder freigestellt – natürlich verfolgt jeder Künstler eine Intention mit seinem Werk.

Schwarmkunst soll aber vor allem eines – und das kann ich euch jetzt schon verraten: Menschen zusammenbringen. Ohne unsere Schwärmer wäre die Statue niemals so schön geworden, nicht so bunt und vor allem nicht so fröhlich!

Ein ganz besonderer Dank geht hier noch einmal an unsere fleißigen Helfer, Schwärmer seit der ersten Stunde und ein wundervoller Freundeskreis, der sich aus dem Schwärmen entwickelt hat. (Eine große, glückliche Gruppe lebender Beweise für meine Theorie zur Schwarmkunst.)

 

Also, McSilver, Helga, Lars, Silke, Uwe, Joachim das ist für euch: Danke für alles!

Sie haben geholfen alles für den großen Tag vorzubereiten. Sie haben mit uns stundenlang an der Marktkirche gestanden, haben Emojis verteilt und mit Motivation und Geduld immer wieder erklärt, was wir eigentlich mit unserer Aktion bezwecken wollen. Und sie haben natürlich geholfen, den Luther in sein neues Gewand einzukleiden – um es ihm dann später wieder vom Leibe zu reißen. Pardon, um ihn vorsichtig von der Folie zu befreien.

Foto-Sichtung und Nachbereitung

Mensch ihr lieben, wundervollen Leute,

es ist schon fast wahnsinnig, wie viele Fotos ich an diesem Tag von all unseren großen und kleinen Schwärmern schießen konnte. Das Wetter war uns wirklich wohl gesonnen und auch jetzt genieße ich die letzten Sonnenstrahlen des Tages und wühle mich durch die große Menge kleiner Erinnerungen, Schnappschüsse und Verpassten Kleinigkeiten, die ihr bald in der Galerie hier bewundern könnt. Also keine Sorge, ich arbeite wie eine Wilde daran, dass ihr bald schon die Fotos bewundern könnt. Ich hoffe ihr könnt euch gerade noch so ein paar Tage gedulden 😉

Der Große Tag

Los gehts!

😲😍😃

Mit einem großen Kaffee gestärkt geht es frisch ans Werk.

Wie der Luther aussieht ist noch ein kleines Geheimnis aber meine Emojis ist schon ganz aufgeregt! 😊😋

Ich halte euch heute über den Tag mit ein paar vor Emojis strotzenden Kurzeinträgen auf dem Laufenden (heute muss das so sein), ich hoffe das motiviert euch auch noch mal vorbei zu kommen! 😉

Wir sind nicht allein – Vorstellung I

Schwarmkunst ist wirklich schön, wenn viele Menschen an einem Kunstwerk teilnehmen.

Daher freut es uns umso mehr, wenn uns neben den fleißigen Schwärmern auch Firmen mit Material und Hilfe unterstützen!

Einer unserer Sponsoren der Aktion SetzZeichen ist die Firma Germerott aus Gehrden. Sie stellen uns ein Geländer zur Verfügung, damit wir Schwärmer die Möglichkeit bekommen, die Luther-Statue auch in ihrer ganzen steinigen Pracht mit Folie und Emojis verschönern können – Juche!

GERMEROTT_LOGO

Germerott ist ein Gehrdener Familienunternehmen mit 40 Jahre Tradition, 60 MitarbeiterInnen und spezialisiert auf die Planung und Realisierung von dem Innenausbau. Dabei verbinden sie jahrzehntelange Erfahrung mit dem neuesten Stand der Ingenieurs- und Handwerkstechnik.

Als engagiertes Unternehmen sind sie mit der Region Hannover verbunden und finden, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verpflichtung zusammengehören – deshalb setzen sie sich für soziale Projekte ein und fördern kulturelle Einrichtungen, sowie Aktionen wie SetzZeichen!

Wie Luther einst ein Zeichen setzte – und wir heute

Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.

Einst sagte Martin Luther diese Worte – heute würde seine Statue vor der Marktkirche wahrscheinlich das Gleiche sagen. Immer wieder und die ganze Zeit. Sie steht dort und kann ja auch nicht anders.

Im Allgemeinen mag man ja über Luther und auch über die Kirche sagen was man möchte. Man muss auch nicht konform gehen mit dem, was geschehen ist und manchmal vielleicht auch verstohlen unter den Teppich gekehrt wurde. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen, was Luther eigentlich für ein Mensch war, oder kann abwiegen was in Gottes Namen – und auch im Namen der Kirche – an Gutem oder Schlechtem in der Welt getan wurde. Man muss nicht einmal glauben, wenn man es nicht möchte, da bin ich ganz offen, das tue ich auch nicht.

Trotz allem, vielleicht auch gerade deswegen ist es wichtig, sich miteinander auseinander zu setzen. Mit Luther, mit der Kirche, mit den beiden in Verbindung. Denn was man nun über das Eine oder das Andere denken mag, eines steht fest. Ohne Luther und seine Bemühungen zu der Kirchenreformation wäre heute vieles anders Gekommen. Luthers größte Errungenschaft war eigentlich nicht die Reformation, sondern die Freiheit zu erlangen, selber Entscheidungen zu treffen und seine eigene Meinung frei äußern zu können. Veränderung zu bewirken in einem System, welches ihm in vielen Punkten nicht mehr zugesagt hat und etwas Neues daraus zu schaffen, ohne das alte zu zerstören. Einen neuen Weg zu gehen ohne jemanden auf seine Seite zu zwingen, manchmal mehr, manchmal weniger. Damit wurde ein Meilenstein der Gesellschaftsentwicklung gelegt und auch ein großer Grundpfeiler unserer heutigen Kommunikation. Denn in Zeiten von Trumps postfaktischen Meinungsparolen, exzessiver Meinungsäußerung und eher schwindender Toleranzgrenzen, in einer dualen Gesellschaft und der voranschreitenden Digitalisierung, wo ist da noch der ursprüngliche Wert einer Meinung? Vielleicht ist es grade in dieser schnelllebigen Zeit gar nicht so übel, sich zurückzulehnen darüber nachzudenken, dass es in unserer Gesellschaft Menschen gab, die für eine freie Meinung gekämpft haben und es auch heute noch in der Welt mehr als genug Menschen gibt, die noch immer hart um die Chance kämpfen müssen, überhaupt ihre Meinung frei äußern zu können.

Seit der Reformation sind nun 500 Jahre vergangen und die Marktkirche in Hannover feiert dieses Jubiläum, indem sie unter dem Motto vergnügt.erlöst.befreit.LEBEN ein Fest für Alle schmeißt.  Es gibt Musik, gemeinschaftliche Aktionen oder einfach nur gemütliches Beisammensein. Und die Luther-Statue?  Sie steht dort, sie kann nicht anders. Wir allerdings können ihr ein wenig Ablenkung schenken und das werden wir auch mit dem größten Vergnügen tun. Denn bei einem Fest für alle darf natürlich auch die Kunst nicht fehlen. Und wie macht die Kunst am meisten Spaß?  Mit vielen Gemeinsam.

Die Schwarmkunst-Aktion SetzZeichen, gemeinsam entwickelt von Künstlerin Kerstin Schulz und dem Projektreferenten der Marktkirche Matthias Riemann, greift den Gedanken der freien Meinungsäußerung auf und möchte mit möglichst vielen ein Kunstwerk schaffen, dass vorrübergehend die Lutherstatue grundlegend verändert.

Unsere Grundlagen: lilane und goldene Folie und einen Haufen Emoji-Sticker.

Eure Aufgabe? Kommt vorbei, malt einem Emoji einem Gesicht und macht die Luther-Statue ein wenig bunter.

Es wird schrill, es wird bunt und wir werden einen Haufen Spaß haben – und ihr natürlich auch.